LAK Haus

St. Laurentius
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Kontonummer
LLB  Nr. 185.995.47

Leiterin Haus St. Laurentius

Pflegedienstleiter

Technischer Leiter
Matthias Gabathuler 

Kontakt Beratung Alterspflege KBA

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Tel 00423 / 239 9080
Fax 00423 / 239 9089

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Beraterin

 

PALLIATIVE CARE SAGT JA ZUM LEBEN!

 

PALLIATIVE CARE IM HAUS ST. LAURENTIUS

 

Palliative Care ist der Überbegriff für alle Bereiche der Versorgung unheilbar Schwerkranker und Sterbender, die das Leiden eines unheilbar kranken Menschen lindern und ihm so eine bestmögliche Lebensqualität bis zum Ende verschaffen. Egal ob Begriffe wie Palliativmedizin, Sterbebegleitung oder Hospiz – sie alle sind Teil der Palliative Care.

Palliative Care ist ein international üblicher Fachausdruck, der mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum angewendet wird. Der Begriff leitet sich ab aus dem lateinischen pallium und dem englischen care, und lässt sich am besten als ummantelnde Fürsorge übersetzen.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO definiert Palliative Care als Haltung und Behandlung, die die Lebensqualität von Patienten und ihrer Angehörigen verbessern soll, wenn eine lebensbedrohliche Krankheit vorliegt.

 

1.     Palliative Care lindert Schmerzen und andere belastende Beschwerden und unterstützt den Bewohner darin, so lange wie möglich aktiv zu bleiben.

2.     Palliative Care bejaht das Leben, erachtet das Sterben als normalen Prozess, und will den Tod weder beschleunigen noch verzögern.

3.     Palliative Care unterstützt Angehörige dabei, die Krankheit des Bewohners genau so wie die eigene Trauer zu verarbeiten.

 

Palliative Care ist interdisziplinäre, multiprofessionelle Teamarbeit, um den Bedürfnissen von Bewohnern und Angehörigen möglichst gut gerecht zu werden.

 

Adressaten von Palliative Care sind vor allem Bewohner mit Demenz, psychosozialen Problemen (Sinnfrage, etc.), körperlichen wie auch seelischen Schmerzen, Bewohner in ethischen Dilemma-Situationen, etc. Kurzum: Es ist ein Anliegen, allen Bewohnerinnen und Bewohnern die grösstmögliche Lebensqualität zu ermöglichen – dies durch Förderung der Autonomie und eine würdevolle und respektvolle Begleitung bis zum Schluss. Dazu braucht es einen hohen Grad an sozialen, fachlichen und personalen Kompetenzen.

 

 

WAS BEDEUTET PALLIATIVE CARE IM HAUS ST. LAURENTIUS?

 

Nach erfolgreichem Abschluss der Implementierung von Palliative Care im Haus St. Laurentius mit insgesamt 26 Nachmittagsfortbildungen und über 2000 Stunden Einsatz aller Mitarbeitenden, geht es für die Projektgruppe weiter. Um den hohen Standard der Betreuung halten und verbessern zu können, wurde ein Qualitätszirkel (QZ) gegründet und neu formiert. Dieser hat zum Ziel, Themen des eigenen Arbeitsbereiches zu analysieren, Lösungsvorschläge zu erarbeiten und im Endeffekt die Lebensqualität aller  Bewohner und deren Umfeld zu verbessern.

 

 

Von links nach rechts: Erika Walser (Leiterin Haus St. Laurentius), Deborah Allen (dipl. Pflegefachfrau, 2. OG), Martin Wanger (Leiter Pflegedienst), Monika Kunz-Frick (Leiterin 2. OG), Michael Rogner (Leiter 1. OG, Leiter Qualitätszirkel), Dr. Alexandra Marxer (Heimärztin), Dr. Freddy von Bültzingslöwen (Hospizbewegung Liechtenstein), Sonja Gundling-Graf (dipl. Pflegefachfrau HF, Team Nacht), Miriam Zürcher (Stv. Leiterin EG), Fehlend: Theres Wenk (dipl. Pflegefachfrau, EG)

Das Haus St. Laurentius strebt noch in diesem Jahr das Label "Qualität in Palliative Care" des Schweizerischen Vereins für Qualität in Palliative Care an.

Schwerpunkte für 2012:

 

·         Fortbildungen im Haus und Einschulung neuer Mitarbeiter und Freiwilliger

·         Qualitätssteuerung

·         Evidenz-basierte Dokumentenentwicklung am Stand der Palliative Care Forschung

·         Festigen von Gelerntem aus dem Lehrgang „Palliative Care in der Langzeitpflege“

·         Öffentlichkeitsarbeit

·         Stärkung der berufsübergreifenden Zusammenarbeit

·         Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

 

 

Wir werden Sie laufend über den Stand der Entwicklungen informieren.

 

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http://stlaurentius.lak.li/